schloss

Altdorf wurde ist mit Sicherheit im Jahre 991 n.Chr. erstmals urkundlich erwĂ€hnt, und zwar in den Überlieferungen des Klosters Weißenburg im Elsaß. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass das in einer Urkunde des Klosters Lorsch a. d. Bergstraße im Jahre 776 genannte “Hochtorph” mit unserem Altdorf identisch ist. Dann hĂ€tte es seinen Namen wohl daher, dass es etwas höher gelegen ist als das benachbarte und 770 erstmal genannte “Gummaresheim”, denn lateinisch “altus” bedeutet “hoch” (vgl. Alt-rip = Hochufer, Alt-pörtel = hohes Tor).

Wenn der Name aber “das alte Dorf” bedeuten sollte, welches sollte dann das Neudorf gewesen sein? Wohl kaum Speyerdorf, welches auch schon im Jahre 770 erwĂ€hnt wird und zu dem es verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig wenig Beziehungen gab. Die Deutung “Hochdorf” erscheint als die wahrscheinlichere.

  • 2001 Brand im Kindergarten “Buntspecht”
  • 1991 1000-Jahrfeier
  • 1990 Einweihung des Kindergartens “Buntspecht”
  • 1982 Einweihung der GĂ€uhalle
  • 1979 GrĂŒndung des PfĂ€lzer Waldvereins
  • 1976 Einweihung der Einsegnungshalle “Friedhof”
  • 1969 Gemeindeverwaltungsreform (Aufhebung der Selbstverwaltung)
  • 1965 Ablösung der Dorfschule und Bau der Mittelpunktschule mit Sitz in Böbingen
  • 1959 GrĂŒndung der Winzergenossenschaft “Vordere Oberhaardt”
  • 1958 GrĂŒndung des Sportvereins
  • 1953 das neue und heute noch gĂŒltige Gemeindewappen
  • 1935 Bau der Wasserleitung im Dorf
  • 1885 Eröffnung einer Postexpedition
  • 1869 GrĂŒndung der Freiwilligen Feuerwehr
  • 1862 GrĂŒndung des MĂ€nnergesangvereins
  • 1802 bis 1814 “Canton d’ altdorf notariat republic”
  • 1787 findet das letzte Hochgericht in der Pfalz in Altdorf statt.
  • ab 1736 im Besitz der Landgrafen von Hessen-Lichtenberg in Afterlehenschaft gehörte der Ort einer Vielzahl adliger Geschlechter, die die Wasserburg, sĂŒdlich der Kirche gelegen, bis zu deren VerwĂŒstung im Jahre 1793 innehatten
  • ab 1570 durch Erbschaft bei den Grafen von Hanau-Lichtenberg
  • 1558 erstes Altdorfer Weingesetz
  • ab 1485 im Besitz der Grafen von ZweibrĂŒcken-Bitsch
  • bis 1485 im Besitz der Herren von Ochsenstein
  • 1308 erste ErwĂ€hnung der Kirche
  • 991 ErwĂ€hnung von Altdorf im Codex des Kloster Weißenburg
  • 776 Urkundliche ErwĂ€hnung ohne festen Beweis (Kloster Lorsch)