Neujahrsempfang am 14. Januar 2018

Im neuen Bürgersaal der Gäuhalle ließ es sich gut feiern

0002Nach zweijähriger Pause, bedingt durch die Sanierung und den Umbau der Gäuhalle, konnte die Gemeinde am Sonntag, 14.Januar, wieder zum traditionellen Neujahrsempfang in ihre „gute Stube“, den Bürgersaal der Gäuhalle einladen. Erfreulich viele Bürger der 843 Einwohner zählenden Gäugemeinde fanden sich zusammen, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen. Auch die Sternsinger waren gekommen und überbrachten ihre Glück- und Segenswünsche. Der Gemischte Chor des MGV Altdorf, unter Leitung von Mario Althen, verstand es ebenfalls, mit seinen beiden Auftritten zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Ortsbürgermeister Helmut Litty begrüßte unter den Anwesenden auch Repräsentanten der Kommunen, der Vereine, der gemeindlichen Institutionen, der Nachbargemeinden und auch den Architekten Jürgen Trapp. Grußworte überbrachten Kreisbeigeordneter Bernd E. Lauerbach, auch im Namen von Landrat Dietmar Seefeldt, und Verbandsbürgermeister Olaf Guasé. Beide sehen in der neuen Gäuhalle ein gelungenes Werk in einer gesegneten Region, in einem lebenswerten Landkreis, in einer Dorfgemeinschaft, die zusammengerückt sei und Stärke gezeigt habe. Der Dank Gouasés galt insbesondere auch der Freiwilligen Feuerwehr Altdorf, die nicht nur den Neubau eines Feuerwehrhauses gestemmt , sondern auch zu der großen Helferschar bei der Sanierung der Gäuhalle gehört habe.
0007Rückblickend auf die letzten drei Jahre stand auch für Ortsbürgermeister Helmut Litty die Modernisierung, Sanierung und Erweiterung der 1982 erbauten Gäuhalle als Schwerpunk in seiner Ansprache. Vielen sei die Einweihung im September 2017 noch in Erinnerung und der weite Blick zur Kirche und ins östliche Gäu vom lichtdurchfluteten Bürgersaal aus, zeige, dass sich alle Anstrengungen gelohnt hätten. Wenn es auch immer wieder Rückschläge gegeben habe, sei allein die Tatsache, dass durch Eigenleistungen von Altdorfer Bürgern rund 200 000 Euro erarbeitet wurden, Grund genug, voll Dankbarkeit zurückzublicken, so der Bürgermeister. Weitere innerörtliche Maßnahmen während der letzten Jahre waren die Verlegung einer neuen Wasserleitung in der Hauptstraße, damit verbunden neue Gehwege, eine neue LED- Straßenbeleuchtung und die Verlegung von Leerrohren für ein schnelles Internet. Die Rasen- Urnengräber auf dem Friedhof, eine erweiterte Bestattungsform, seien bisher gut angenommen worden. Nach langen zähen Verhandlungen konnte das Neubaugebiet „Rechts der Speyerer Straße“ in Angriff genommen werden, die Erschließung, auch mit allen Versorgungsleitungen, gehe dem Ende entgegen und so könne voraussichtlich im Frühjahr mit der Bebauung der 47 Baugrundstücke begonnen werden. In Planung sei auch ein Kreisel am östlichen Ortseingang. „Es wurde viel bewegt, und doch mussten die Bürger auch mit traurigen Momenten zurecht kommen“, so Helmut Litty in Erinnerung an den Tod von Ratsmitglied Dieter Lind, von Altbürgermeister und Ehrenbürger Werner von Nida und vom langjährigen Gemeindebediensteten Hans Weber.
Auf der Liste der Maßnahmen im neuen Jahr stehen zunächst die Gestaltung des Außengeländes der Gäuhalle, eine neue Wasserleitung und eine LED- Schmuckbeleuchtung in der Schloss-Straße, Arbeiten am Spielplatz und am südlichen Eingang zum Friedhof. An dieser Stelle dankte Helmut Litty den Landfrauen für die jahrelange Pflege, fand lobende Worte für das Engagement der örtlichen Vereine und für alle, besonders auch für die Ratsmitglieder. „Sie alle haben unser Dorf wieder ein beachtliches Stück voran gebracht.“ Das neue Feuerwehrhaus soll im Frühjahr seiner Bestimmung übergeben werden. Ein wichtiger Termin für die Bürger ist auch Freitag, 26. Januar, wenn die Gemeindebücherei in der Gäuhalle offiziell eröffnet wird.
Text: Irene Koller